Archive for October, 2007

New Shugo Tokumaru Music Video – “Button”

Another PV from Shugo’s recent album Exit, which by the way is very, very good. I’d love to write a more in-depth review, but I’m up to the neck with work right now.

(via Tonofon – Shugo Tokumaru’s official blog)

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“Orchidee des Monats” – Japanologie

Beim sogenannten “Jahr der Geisteswissenschaften” springt zwar kein Geld, aber immerhin ein bißchen Werbung für mein Fach heraus:

Prof. Dr. Gesine Foljanty-Jost von der Universitt Halle-Wittenberg erklärt, woran die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ihres Fachs forschen, wie ansteckend das Lesen von Mangas sein kann und weshalb es in der Japanologie nicht nur um Japan geht, sondern auch um Deutschland.

Link zum Video

36 Views of Mishima Yukio (6) – Henry Scott Stokes

Mishima Yukio 6
12. November 1970
– Abendessen mit Mishima. Er war in äußerst aggressiver Stimmung. Charmant wie immer, doch Anfälle von starker Aggression. Meinte, ich könne ebensogut meine Koffer packen und nach Hause fahren, da “kein Ausländer Japan je verstehen wird”. Ich finde, er geht etwas zu weit. In gewisser Weise wird kein Japaner den Westen je “verstehen”. Also was soll das? Der Mann ist ein Perfektionist. […] Er ging auch seltsam kritisch mit westlichen Gelehrten zu Gericht und ihren Studien über Japan, bestand darauf und blickte mir dabei fest in die Augen, daß die Gelehrten die “dunkle” Seite japanischer Tradition vernachlässigen und sich lediglich mit den “sanften” Aspekten japanischer Kultur befassen. Warum ist er in letzter Zeit so unhöflich? Und wo bleibt sein Sinn für Humor?

(zit. nach: Henry Scott Stokes, Yukio Mishima. Leben und Tod. Aus dem Amerikan. übertr. v. Traudl Kurz-Perlinger. München, 1986)

Im Lande der Barbaren (5) – Fischmarkt

Muragaki Awaji-no-kami leitet im Jahre 1860 eine japanische Delegation in die USA. In seinem Tagebuch notiert er seine Eindrücke von Amerika.

Bereits erschienen:
Teil 1 – Ehefrauen
Teil 2 – Geisterland
Teil 3 – Zehntausend Meilen
Teil 4 – Kaufmann

Die japanische Delegation nimmt als Zuhörer an einer turnusmäßigen Senatssitzung teil. 40 bis 50 Senatoren sind anwesend.

Einer sprang auf und schimpfte – so laut er konnte – und gestikulierte wie ein Verrückter. Als er sich hinsetzte, folgten ihm weitere, die sich alle in derselben Art verhielten. Auf unsere Frage sagte man, daß die Staatsangelegenheiten hier öffentlich diskutiert würden. Wir konnten keine weiteren Fragen stellen, obwohl wir dazu animiert wurden. Es wäre sehr ungehörig und unhöflich von uns gewesen, sich mit den Staatsangelegenheiten einer anderen Nation zu befassen. […] Die Senatoren trugen ihre üblichen engen schwarzen Jacken und Hosen und erhoben ihre Stimmen in einer entschieden zu ungehörigen Weise.
Wir flüsterten uns zu, daß die Szene der auf dem Fischmarkt von Nihonbashi ähnelte und lächelten.

Bereits zuvor hatten die Japaner in Washington an einem öffentlichen Empfang teilgenommen, bei dem sich eher unwohl fühlten.

Wir konnten nicht verstehen, warum wir diese Tausende von Menschen vom Balkon aus begrüßen sollten, und nicht einmal eine Tasse Tee wurde uns angeboten, und weshalb wir später dieses Gebäude besichtigen mußten, das wie ein verlassener buddhistischer Tempel aussah [das Weiße Haus].

(zit. nach: Die Geburt des modernen Japan in Augenzeugenberichten, hrsg. u. eingel. v. Gertrude C. Schwebell. Düsseldorf, 1970)

Japan in Diaspora / Diaspora in Japan (1)

Though occupied with preparing a talk on studying in Japan and cramming for my exams, I managed to attend at least part of the symposium on Japanese Diaspora Studies at Düsseldorf’s Heinrich-Heine-Universität that I wrote about earlier. This was, to the best of my knowledge, the first conference on this topic in German Japanese Studies. It was quite lively, with contributions from German, Japanese-American, Chinese and Japanese scholars and discussions routinely held in three languages, as befit the subject. In this first post, I will summarize the opening speeches by Shingo Shimada and Harumi Befu. I will try to provide summaries to some of the other contributions later, notably Kyungsik Suh’s well-received account of his zainichi identity and language politics, and Ludger Pries’s more theory-focused paper on the concept of trans-national space.

Continue reading ‘Japan in Diaspora / Diaspora in Japan (1)’

36 Views of Mishima Yukio (5) – Ian Buruma

Mishima Yukio
The European manners that Mishima often affected were typical of the old upper class. His samurai fantasies were not necessarily a contradiction to this. He wanted to remain an aristocrat, a knight of a special brotherhood in a vulgar age. Being Japanese, the only tradition of knighthood he could fall back upon was The Way of the Samurai, as expressed in such flamboyant works as Hagakure. […] But let us not be conned into thinking that he stood for more than himself. It would be best to concentrate on his books as works of art, not as props for grand statements about the authors life and death […] I do think most Japanese are right in regarding Mishima’s seppuku as little more than the pathetic act of a very gifted buffoon.

(quoted from Ian Buruma, The Missionary and the Libertine. Love and War in East and West. London, et al.: 1996)


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